InkSpiration Arts Tattoo

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Tattoo Motive gehören zum ältesten Körperschmuck der Menschen überhaupt, wobei sie nicht nur zieren, sondern - zum Beispiel bei Steinzeitmenschen - auch traditionellen Riten und Bräuchen dienten. Und wenn wir ganz ehrlich sind, haben sie diese Funktion bis heute nicht verloren. Mit dem haltbaren Bild auf der Haut gibt der Träger ein Statement für oder gegen etwas ab, drückt tiefste Verbundenheit mit jemandem aus, erregt Aufmerksamkeit und erschreckt auch, so wie es der Brauch schon immer wollte.

Alle wissen: Um ein Tattoo auf der Haut zu tragen muss man zum Tätowierer gehen. Der Arbeitet mit einer solchen Tätowiermaschine, die mit einer oder mehreren kleinen eingefärbten Nadeln in die Haut einsticht und es kann unter Umständen ganz schön wehtun. Aber wie funktioniert so eine Tätowiermaschine eigentlich? Was findet da genau statt? In diesem Blog wird jeder einzelne Schritt so einfach wie möglich erklärt, so dass jeder Anfänger oder einfach nur Tattoointeressierte es versteht und weiß, was da vor sich geht.

Tätowierungen als Solches hat es eigentlich schon immer gegeben. Man konnte Tätowierungen schon bei 7000 Jahre alten chilenischen Mumien an Händen und Füßen finden. Selbst in der Steinzeit stachen sich die Männer zur Kriegsbemalung und die Frauen zum Zweck des Körperschmucks Farbe unter die Haut. Sogar der allseits bekannte Ötzi hatte über 50 Tätowierungen und einige kleine kunstvolle Einschnitte in seiner Haut.

Julia Gnuse ist aktuell die meist tätowierte Frau der Welt. Die gebürtige Amerikanerin hat vor 20 Jahren damit begonnen, Ihren Körper mit Tattoos verzieren zu lassen. Rund 95 Prozent Ihres Körpers, inklusive Ihrem Gesicht sind tätowiert. "Die bebilderte Frau" leidet seit Ihrer Geburt unter Porphyrie. Diese Krankheit bezeichnet eine starke Lichtunverträglichkeit, welche zu Bläschenbildung (ähnlich wie bei starken Verbrennungen durch Feuer oder heißen Flüssigkeiten) und schließlich zu Vernarbungen führt. Auch wenn die Tattoos nicht vor weiteren Vernarbungen durch Lichteinwirkung schützen, so hat sich Julia Gnuse dennoch dazu entschlossen, das vernarbte Gewebe mit dem bunten Körperschmuck zu verdecken und schaffte es damit sogar in das Guinnes Buch der Rekorde.

 

An verschiedenen Standorten findet sich immer wieder statt: die Tattoo Expo. Dort treffen sich nicht nur die Elite Tätowierer, sondern auch Interessenten.Schließlich will sich jeder Tätowierer in der Szene einen Namen machen. Auf der Conventions besteht für jeden die Möglichkeit sich gleich ein neues Tattoo stechen zu lassen Tattooideen gibt es dort viele. In so genannten Battles messen die Tätowierer sich untereinander. Auf jeder Conventions wird allen Teilnehmern und Besuchern noch ein ausgewähltes Programm geboten. Zudem können auf der Tattoo Expo auch Begeisterte von Intimschmuck ihre Leidenschaft voll und ganz ausleben.