InkSpiration Arts Tattoo

Mo. bis Fr. 11:00 bis 18:00 Uhr Sa. von 11:00 bis 16:00 Uhr
Sonstige Termine nur nach telefonischer Vereinbarung.

Airbrush Tattoo

Ein Bild wird mit einer Spritzpistole auf die gewünschte Stelle der Haut gesprüht. Die Spritzpistole erzeugt bei Betätigung einen feinporigen Farbnebel, der auf der Haut liegenbleibt. Diese Tattootechnik ist sehr beliebt bei Kindern, weil die Tattoos nicht permanent (wie beim echten Tattoo), sondern für ein paar Stunden oder Tage auf der Haut bleiben.

Sie finden aber auch im Modellbau, im Nageldesign, beim Makeup, in der Werbung, aber hauptsächlich Verwendung beim Bodypainting, da die Farben besonders fein und makellos eingesetzt werden können und allesamt auf Hautverträglichkeit geprüft wurden. Mittels dieser Tattoo - Technik ist es möglich, die beeindruckensten Muster und Formen auf den menschlichen Körper zu bringen. Es gibt vielerlei Optionen, ein Airbrush-Tattoo aufzutragen:Man kann eine Schablone zurecht schneiden, sie auf die Haut legen und mit der Spritzpistole bearbeiten. Man kann jedoch auch auf die Freihandmethode zurückgreifen, was jedoch nur von erfahrenen Profis praktiziert wird. Letztendlich kann man sich noch für die Transferfolie entscheiden, was die einfachste Methode ist, ein Airbrush-Tattoo auf die Haut zu bringen.

 

Henna Tattoo

 

Es ist eine kunstvolle Art der Körperbemalung und stammt aus Indien. Diese Tattoo - Technik ist schon seit hunderten von Jahren bekannt und wird in der Kosmetik, aber auch zu rituellen Zwecken verwendet. Henna ist eine Pflanze und gehört zu den Weiderichgewächsen. Hieraus wird ein Pulver gewonnen, aus dem dann die verschiedenen Henna - Farbtöne gemacht werden. Die Sängerin Madonna machte durch ein Musikvideo die Nutzung von Henna auf der Oberhaut zum weltweiten Kult. Seitdem gibt es nun Millionen von Menschen, die regelmäßig Henna an Händen oder Füßen, teilweise auch im Gesicht tragen.

 

Tattoostifte

 

Eine beliebte Technik, ein Tattoo auf die Haut aufzutragen, ohne, dass es für immer bleibt. Der Vorteil hierbei ist der, dass sich ein Tattoo mit einem Tattoostift optisch kaum von einem Permanent Tattoo unterscheidet. Eine Schablone muss nicht verwendet werden, da der Stift gut in der Hand liegt und man sofort beginnen kann. Bei weniger Erfahrung mit dieser Tattoo - Technik kann man sich eine selbstklebende Schablone zur Hilfe nehmen und dann praktisch nur ausmalen.

 

Klebefolientattoo

 

Diese Tattoo - Technik ist gerade bei Kindern die beliebteste, da sie die einfachste und ungefährlichste ist. Das vorgefertigte Tattoo befindet sich in einer Schutzfolie, die mit einem speziellen Hautkleber benetzt ist. Um sich das Tattoomotiv auf die Haut zu übertragen, feuchtet man die Tattoofolie mit warmem Wasser an und legt sie an die gewünschte Körperstelle. Man wartet ein paar Minuten und dann kann man die Folie ganz einfach von der Haut schieben. Et voilá: Das Tattoo erstrahlt auf der Haut und ist garantiert ein Hingucker. Das Tattoo ist ganz einfach mit Wasser abwaschbar, kann aber für 2 bis 3 Tage halten, ehe es langsam verblasst bzw. von der Haut abblättert.

 

Permanenttattoo

 

Dies sind die bekanntesten und weltweit beliebtesten Tattoo-Techniken, da die Tattoos für immer bestehen bleiben. Daher sollte man sich genau überlegen, an welcher Stelle man es haben möchte, anstatt einfach wild drauf los zu Tättowieren. Üblich werden Sie mit Ihrem Tättowierer darüber nochmal ein Gespräch führen, bevor es los geht.

Zuerst wird die gewünschte Stelle steril gereinigt, desinfinziert und ggf. rasiert. Dann wird in den meisten Fällen eine Tattoovorlage auf die Haut geklebt oder gemalt, um dem Tättowierer die Eingravierung des Tattoomotivs zu erleichtern. Es ist wichtig, dass der Künstler ein genaues Bild des Tattoos hat, damit er auch im Falle einer möglichen Unkonzentriertheit keinen irreparablen Fehler verursacht. Ganz selten kommt es vor, dass jemand auf diese Tattoovorlage verzichtet. Nun wird die Tättowiermaschine (eine mechanisch betriebene Nadel) mit der gewünschten Farbe befüllt und anschliessend wird diese an der vorgesehenen Stelle ein paar Millimeter unter die Haut gestochen, also mittig in die sogenannte Dermis/Lederhaut. Diese Tattoo-Technik kann an verschiedenen Körperstellen Schmerzen verursachen, jedoch ist das bei jedem unterschiedlich. Durch diese Vorgehensweise bleibt das Tattoomotiv ein ganzes Leben lang erhalten, da der Körper die Farbe an dieser Stelle nicht abbauen kann. Zuerst beginnt der Tättowierer damit, die Umrisse des Motivs mittels schwarzer Farbe einzustechen. Ausgemalt und schattiert wird erst, nachdem dieser Vorgang abgeschlossen ist. Wenn es sich um ein großes und aufwendiges Tattoo handelt bei dem auch mehrere Farben verwendet werden, dauert der Tättowiervorgang mehrere Tage, bzw. mehrere „Sitzungen“. Wenn das Tattoo dann letztendlich fertig ist, wird die tättowierte Stelle wiederum steril gereinigt und desinfiziert. Jetzt kommt noch eine spezielle Heilsalbe hinzu, die auf die Stelle aufgetragen wird. Zuletzt wird das Tattoo verbunden und man hat in den nächsten Tagen bestimmte hygienische Regeln einzuhalten, um mögliche Entzündungen zu vermeiden.

Eine weitere Tattoo-Technik in dieser Sparte sind die sogenantnen Permanent Make-Ups. Das heisst, der Kunde wird „für immer geschminkt“. Die gewünschte Stelle im Gesicht wird lokal betäubt, damit man besser daran arbeiten kann. Dann wird an der Stelle mit einem Pinsel vorgezeichnet und nach Zustimmung des Kunden mit der bekannten Tattoo-Technik eintätowiert.