Tut ein Tattoo weh?

Nun, schmerzfrei ist es nicht, wenn der Tätowierer mit seiner Nadel Farbe unter die Haut sticht. Nach den meisten Erfahrungsberichten fühlt es sich so an, als würde eine winzige Nadel unter der gewählten Körperstelle entlang gezogen werden wie es ein Arzt bei einer OP mit seinem Skalpell macht. Jedoch kommt es hierbei darauf an, wie schmerzfrei bzw. wie schmerzempfindlich man ist und auch darauf, an welcher Stelle das Tattoo gestochen wird.

Wählt man beispielsweise eine Tätowierung am Oberarm, so hat man sich für eine der am Wenigsten schmerzenden Stellen entschieden. Wer etwas wagemutiger ist, lässt sich ein Tattoo z.B. am Unterarm oder im Unterschenkel stechen. Hierbei können dann schon unangenehme Schmerzimpulse entstehen. Fest steht jedenfalls: Ihre Haut ist Butter unter der Nadel. Aber keine Angst, der Tätowierer geht sehr behutsam mit Ihnen um und bei besonders schmerzhaften Stellen bricht er auf Wunsch auch für ein paar Momente ab.

tattooschmerz

Die Frage, ob eine Tätowierung weh tut oder nicht, wird zwar mit Ja beantwortet, ist aber sehr schwer zu definieren. Es gibt die Sorte Mensch, die eine Sitzung beim Tätowierer schnell hinter sich bringen wollen und es gibt die Sorte Mensch, die gerade zu danach schreien, wieder einmal Tätowiert zu werden. Vom Ein oder Anderen wird das Erlebnis des Tätowierens als „bittersüßer Schmerz, den man nie vergisst“ beschrieben, von noch anderen widerrum als „notwendiges Übel“.

 

Aber in einem Punkt sind sich alle einig:

 

Das wichtigste daran ist doch das Tattoo an sich. Auch wenn es weh getan hat, auch wenn man vor Schmerz in den Tätowierstuhl beisst oder innerlich im Dreieck gesprungen ist: Was für immer bleibt, sind nicht die Schmerzen, sondern das langersehnte Tattoomotiv auf dem Körper.